LEBENSMUSTER Unsere Lebensmuster entstehen in unserer Herkunftsfamilie und basieren rein auf den Gefühlen dieser Zeit. Darum können wir diese Muster auch erst dann wirklich erkennen, wenn wir uns als Erwachsene von unserer Herkunftsfamilie abgelöst haben.

EINFLUSS

Am stärksten werden wir von dem Familienmitglied beeinflusst, von dem wir uns am meisten unterscheiden. Aus diesem Grund spielen auch in der Familienaufstellung die Beziehungen unter den Familienmitgliedern eine entscheidende Rolle.

ÄHNLICHKEIT

Wir ähneln in unserer Persönlichkeit dem Elternteil, zu dem wir die bessere Beziehung hatten. Meistens übernehmen wir aber das Verhalten von dem Elternteil, zu dem wir die grössere Distanz hatten. Unsere Rolle aus der Familie ist prägend für die Einschätzung unserer Möglichkeiten im Leben.

KLIMA

Das Klima, das in unserer Herkunftsfamilie geherrscht hat, ist prägend für den Rest unseres Lebens. Unbewusst schaffen wir uns als Erwachsene immer wieder die Stimmung, die wir als Kind gewöhnt waren. Denn innerhalb dieses gewohnten Klimas haben wir unsere Durchsetzungsmuster gelernt.
„Es ist nicht wichtig, was das Kind mit auf die Welt bringt, sondern was es daraus macht.“ - Rudolf Dreikurs -
Das Kind entwickelt seine eigene Deutung von den Erlebnissen in seiner Herkunftsfamilie. Aufgrund dieser Deutungen zieht es seine ganz persönlichen Schlussfolgerungen fürs Leben. Diese Schlüssel festigen sich dann im Laufe der Zeit in persönlichkeitsabhängige Lebensstile. Diese Lebensgrundannahmen können positive oder negative Auswirkungen auf das zukünfigte Leben haben. In unserer Familie eignen wir uns die Art und Weise an, wie wir das Leben verstehen und leben wollen. Wir entwickeln Schutzmechanismen, Durchsetzungsmuster, Fehlüberzeugungen, Liebes- und Beziehungsfähigkeit. Wichtig ist: Kein Mensch sucht sich seinen Liebensstil bewusst aus, denn dieser entwickelt sich in einer Zeit, in der wir noch nicht in der Lage sind, Dinge mit unserem Verstand zu durchdenken. Unser Lebensstil basiert also rein auf den Gefühlen, die wir in den ersten Jahren unseres Lebens gespürt haben. Das ist auch der Grund, wieso wir uns manchmal über uns wundern! Häufig versteht man als Erwachsener selbst nicht, wieso man bestimmte Neigungen hat, wieso man gewisse Entscheidungen trifft und wieso man in manchen Situation so unlogisch reagiert.

Familienkonstellation

KINDER LERNEN, WAS SIE ERLEBEN

Wenn ein Kind mit Ermutigung lebt, lernt es Zuversicht. Wenn ein Kind mit Spott lebt, lernt es schüchtern sein. Wenn ein Kind mit Bestätigung lebt, lernt es, sich selbst zu mögen. Wenn ein Kind mit Scham lebt, lernt es, sich schuldig fühlen. Wenn ein Kind mit Fairness lebt, lernt es kämpfen. Wenn ein Kind mit Zustimmung lebt, lernt es, Liebe in der Welt finden. Norman Rentrop
Leben lieben lernen Beratung, Coaching und Seelsorge Marlon Heins
© 2019

LEBEN LIEBEN LERNEN

Beratung/Coaching Marlon Heins

LEBENSMUSTER Unsere Lebensmuster entstehen in unserer Herkunftsfamilie und basieren rein auf den Gefühlen dieser Zeit. Darum können wir diese Muster auch erst dann wirklich erkennen, wenn wir uns als Erwachsene von unserer Herkunftsfamilie abgelöst haben.

EINFLUSS

Am stärksten werden wir von dem Familienmitglied beeinflusst, von dem wir uns am meisten unterscheiden. Aus diesem Grund spielen auch in der Familienaufstellung die Beziehungen unter den Familienmitgliedern eine entscheidende Rolle.

ÄHNLICHKEIT

Wir ähneln in unserer Persönlichkeit dem Elternteil, zu dem wir die bessere Beziehung hatten. Meistens übernehmen wir aber das Verhalten von dem Elternteil, zu dem wir die grössere Distanz hatten. Unsere Rolle aus der Familie ist prägend für die Einschätzung unserer Möglichkeiten im Leben.

KLIMA

Das Klima, das in unserer Herkunftsfamilie geherrscht hat, ist prägend für den Rest unseres Lebens. Unbewusst schaffen wir uns als Erwachsene immer wieder die Stimmung, die wir als Kind gewöhnt waren. Denn innerhalb dieses gewohnten Klimas haben wir unsere Durchsetzungsmuster gelernt.
„Es ist nicht wichtig, was das Kind mit auf die Welt bringt, sondern was es daraus macht.“ - Rudolf Dreikurs -
© 2019
Das Kind entwickelt seine eigene Deutung von den Erlebnissen in seiner Herkunftsfamilie. Aufgrund dieser Deutungen zieht es seine ganz persönlichen Schlussfolgerungen fürs Leben. Diese Schlüssel festigen sich dann im Laufe der Zeit in persönlichkeitsabhängige Lebensstile. Diese Lebensgrundannahmen können positive oder negative Auswirkungen auf das zukünfigte Leben haben. In unserer Familie eignen wir uns die Art und Weise an, wie wir das Leben verstehen und leben wollen. Wir entwickeln Schutzmechanismen, D u r c h s e t z u n g s m u s t e r , Fehlüberzeugungen, Liebes- und Beziehungsfähigkeit. Wichtig ist: Kein Mensch sucht sich seinen Liebensstil bewusst aus, denn dieser entwickelt sich in einer Zeit, in der wir noch nicht in der Lage sind, Dinge mit unserem Verstand zu durchdenken. Unser Lebensstil basiert also rein auf den Gefühlen, die wir in den ersten Jahren unseres Lebens gespürt haben. Das ist auch der Grund, wieso wir uns manchmal über uns wundern! Häufig versteht man als Erwachsener selbst nicht, wieso man bestimmte Neigungen hat, wieso man gewisse Entscheidungen trifft und wieso man in manchen Situation so unlogisch reagiert.